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XG Magnum 500W Netzteil


Zuerst möchte ich mich bei Frau Lee von MGE Company ganz herzlich für die
Bereitstellung des
Netzteils bedanken!


Das XG Magnum kommt in einem schicken Karton in Stahloptik
daher:

Das Netzteil selber ist gut verpackt in einer
Schaumstoffhülle:


Lieferumfang
- Magnum Netzteil
- Anschlusskabel
- amerikanisches Netzkabel
- Schrauben
- Anleitung auf Englisch

Produktbezeichnung
Magnum 500
Model No. PSMG-500
Preis
ca. 150 €
Beschreibung
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INTEL & AMD ATX Netzteil
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Eingangsspannung: 100~253V
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Eingangsfrequenz: 50~60Hz
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Input Current: 10A
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Output: +3.3V@25A, +5V@30A, +12V@30A, -12V@0.5A, +5VSB@2A
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Kupfer Heatsink und Heatpipe Kühlung
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Externer Heatpipe
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Modular-Stecker
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100% Aluminiumgehäuse
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LC Display
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Interne Spannungskontrolle durch rote LED's
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abgeschirmte und UV-aktive Kabel
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Überspannungsschutz
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geprüft durch UL, TUV, CB, CE, S, N, D, FCC
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unterstützt ATX und BTX

Anschlüsse
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1x 20/24-Pin Main Connector |
1x 4-Pin +12V Power Connector |
6x 4-Pin Molex Connector |
2x 4-Pin Floppy Connector |
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2x 5-Pin S-ATA Connector |
2x 6-Pin PCI Express Connector |
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Leistungsmerkmale
Qutput Leistung des Netzteils:
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OUTPUT
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+3.3V
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+5V
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+12V
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-12V
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+5VSB
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Max. Load
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25A
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30A
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30A
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0.5A
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2A
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Schon bei der Erfassung der Ausgansleistung ergibt sich ein
gravierender Widerspruch: In der Anleitung sowie auf dem Netzteillabel ist eine
Ausgangsleistung von maximal 400W angegeben und nicht wie versprochen 500W. Ich
beziehe mich dann mal auf die 400W und muss sagen, falls das Netzteil
tatsächlich nur 400W leisten kann, grenzt das ja schon fast an Betrug.
Trotz dieser Tatsache besitz das Netzteil zwei getrennte 12V
Leitungen, die mit jeweils 15A belastet werden können. Insgesamt kann das XG
Magnum ganz passable Werte für die einzelnen Spannungen vorweisen, kann aber
nicht in der obersten Klasse mitspielen.
Das XG Magnum ist mit Modular-Steckern ausgerüstet, das
heißt, man braucht nur die benötigten Kabel an das Netzteil stecken. Das spart
Platz im Gehäuse. nicht benötigte Buchsen können mit Schutzkappen versehen
werden:


Die roten LED's stellen eine Spannungskontrolle dar. Ablesen
kann man diese nette Anzeige aber leider nur bei einem offenen Systemaufbau.
In dem kleinen Karton befindet sich das Zubehör, sprich alle
Anschlusskabel, amerikanisches Netzkabel und Schrauben.

Die Abschirmung und der UV-aktive Schlauch um die Kabel sind
im Prinzip eine super Sache, allerdings hier schlecht umgesetzt:

Die Enden der Abschirmung sind nicht richtig isoliert und
somit herrscht erhöhte Kurzschlussgefahr!

Die Schläuche scheinen im Nachhinein mit einem UV-Lack
behandelt worden sein. Leider haftet der nicht besonders gut, denn nach Anfassen
des Kabels leuchteten meine Hände auch super unter der Schwarzlicht-Röhre:

Die Molexstecker besitzen leider nicht das bewährte
Clip-System zum leichteren Entfernen, aber immerhin wird der Stecker durch
kleine Nasen griffiger:

Das XG Magnum besitzt alle nötigen Anschlüsse für den
modernen PC, denn S-ATA und PCI-e Stecker sind vorhanden.
Durch den variablen Hauptstecker (20 oder 24-Pin) lässt sich
das Netzteil in einem ATX sowie in einem BTX System einsetzen:

Das 2mm dicke Aluminiumgehäuse sieht optisch enorm edel aus
und ist sauber verarbeitet:


Gekühlt wird das Netzteil durch zwei Vollkupfer-Heatsinks und
der externen Heatpipe sowie mit einem 80mm LowNoise Lüfter, wobei der Lüfter
nur bei zu hoher Temperatur anspringt. Bei Idle Belastung arbeitet das Netzteil
also geräuschlos. Das Aluminiumgehäuse trägt auch noch einen kleinen Teil zur
Kühlung bei.

Die externe Kupfer-Heatpipe sichert zwar eine bessere
Kühlung, behindert den Einbau durch eine externe Länge von ca. 5cm aber
maßgeblich. Bei vielen Gehäusen könnte es auch sein, dass das Netzteil
deshalb gar nicht durch die Öffnung passt. Dieses Problem ergab sich beim
Einbau in ein Chieftec Mesh sowie in ein Codegen Briza Series Gehäuse. Dort
müsste man nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht"
vorgehen, damit man in den Genuss des XG Magnum kommen kann. Durch die
abgerundeten Gehäusekanten kann das Magnum auch oft nicht auf den vorgesehenen
Querstreben im Gehäuse Halt finden.
Zum Anschluss wird übrigens nur ein amerikanisches Netzkabel
mitgeliefert, das nicht auf europäische Steckdosen passt. Das liegt daran, dass
XG nur in den USA produziert. Das dürfte allerdings kein Problem darstellen,
denn fast jeder hat zu Hause ein normales Kaltgerätekabel liegen, ansonsten besorgt
man sich eins beim Computerladen seines Vertrauens.

Ein neuartiges Extra ist das Display, welches über den
aktuellen Status aufschluss gibt. Es hat eine blaue Hintergrundbeleuchtung. Wie
auf dem Bild zu sehen, ist es aber sehr schlecht ablesbar:

Wenn man etwas erkennen möchte, muss man schon aus einem
perfekten Blickwinkel drauf schauen, was in der Praxis eher schwierig werden
könnte, wenn der Rechner unter dem Tisch steht. Hier wäre ein externes Display
z.B. in einer 5,25" Blende vielleicht eine bessere Lösung gewesen.
Das Display informiert über die Temperatur, die aufgenommene
Leistung und die Spannung der 12V-Leitungen:

Der Hersteller gibt übrigens eine lebenslange Garantie auf
alle Netzteile!


+ Design +
+ sehr leise durch passive Kühlung +
+ Modularstecker +
+ Verarbeitung +
+ abgeschirmte, UV-aktive Kabel +
+ LC Display +
+ Lebenslange Garantie +

- Weniger Ausgangsleistung als angegeben -
- Einbauprobleme durch ungewöhnliche Maße -
- Kabelabschirmung nicht isoliert -
- UV-Lack färbt ab -
- LC Display schlecht ablesbar



Das XG Magnum 500 ist ein nicht ganz ausgereifter technischer
Leckerbissen. Es hätte ein echtes Top-Produkt werden können, wenn an den
Details noch gearbeitet worden wäre. Die Kabel sind nicht ordentlich isoliert
und das Display ist schlecht ablesbar. Außerdem gibt es aufgrund der
außergewöhnlichen Maße bei vielen Gehäusen Einbauprobleme. Ein weiteres
Manko: Das Netzteil leistet nach Anleitung und Label nur maximal 400W statt den
auf der Verpackung angegebenen 500W. Positiv ist der lautlose Betrieb bei
geringer Belastung durch Vollkupfer-Heatsinks und Heatpipes und der
flüsterleise Lüfter, der nur bei hohen Temperaturen anspringt. Das
Aluminiumgehäuse ist sehr edel und perfekt verarbeitet. Aufgrund der Mängel
ist der Preis nicht ganz gerechtfertigt.
In Deutschland ist es schwer, das Netzteil zu bekommen, wer am
Kauf interessiert ist sollte sich mal eine E-Mail Adresse auf mgecompany.com
raussuchen und sich persönlich an das Unternehmen wenden.

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