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Titan Eagle VGA Cooler

Zuerst möchte ich mich bei meinem Sponsor Titan ganz herzlich für die schnelle Bereitstellung des
Testexemplars bedanken!


Der neue VGA Kühler von Titan kommt in einer
ansprechenden, transparenten Verpackung:



Lieferumfang
- Titan Eagle VGA Kühler
- 8 Passiv-Kühler für die RAMs
- Befestigungsmaterial
- Wärmeleitpaste
- mehrsprachige Einbauanleitung inkl. Abbildungen

Produktbezeichnung
Titan Eagle
Product No. TTC-CSC82TB(DIY)
Preis
ca. 25€ (Februar 2006)
Merkmale des VGA Coolers
- stilvolles Aussehen mit glänzend goldener Optik
- geeignet für alle modernen NVIDIA und ATI Grafikkarten
- Extravagantes Kühlerdesign für maximale Wärmeableitung
- Einfache Montage durch modernes Halterungsdesign
- inklusive Passivkühler für die RAMs zum Komplettieren der
VGA-Kühlung
Technische Daten


Das Kühlerdesign

Das gold lackierte Cover des VGA Kühlers, an dem der Lüfter
aufgehängt ist, besteht aus Kunststoff.

Wenn man den Kühler umdreht, sieht man schwarze, radial um
den eingebetteten Lüfter angeordnete Aluminiumfins, die die Kühlleistung
unterstützen.

Das Herzstück des Eagle ist die Kupferbasis, die für eine
exzellente Wärmeableitung sorgt.

Der Lüfter hat ein spezielle Rotorblatt-Design für ein
leises Betriebsgeräusch und eine effektive Luftmengenförderung.

Die Passivkühler bestehen aus gold lackiertem Aluminium.

Sie sind selbstklebend, nach dem Abziehen der Schutzfolie
lassen sie sich schnell und einfach auf den RAM Chips der Grafikkarte anbringen.

Für die Montage des VGA Kühlers wird Nano Wärmeleitpaste
aus dem eigenen Hause mitgeliefert:

Der Einbau
Der Einbau wird in der beiliegenden Anleitung gut beschrieben:

Ich wollte nun nachprüfen, ob der Einbau wirklich so einfach
ist, dafür musste meine NVIDIA GeForce 4 TI 4800 SE von Albatron herhalten:

Einbauanleitung
1. Original VGA Kühler entfernen
2. Die alten RAM-Kühler entfernen und durch die Eagle
RAM-Kühler ersetzen
3. Für das Grafikkartenmodell passende Montagegewinde am
Eagle Kühler suchen
4. Schraubenbolzen in die richtigen Gewinde einschrauben und
jeweils ein Unterlegscheibchen aus Gummi draufsetzen
5. Wärmeleitpaste gleichmäßig auf den vorher von
Rückständen bereinigten GPU auftragen
6. Eagle Kühler auf den GPU setzen und die Bolzen durch die
vorgesehenen Löcher in der Grafikkarte führen
6. Grafikkarte umdrehen, weitere Unterlegscheibchen aufsetzen
und danach die Schraubenhauben auf die Bolzen setzen und festziehen.
Der Einbau nach der Anleitung hat bis zum letzen Punkt ohne
Probleme geklappt und ging auch sehr schnell. Doch dann musste der Einbau doch
noch scheitern. Ein sehr dicht an einem Montageloch der Grafikkarte liegender
Kondensator war im Weg. Dadurch dass dieser ein Stück von der Platine emporragt
und keinem Druck ausgesetzt werden darf, konnte ich die Schraube nicht richtig
festziehen, da der Kondensator sonst unter der Unterlegscheibe zerbröselt
wäre. Dadurch dass nun die Schraube nicht ordnungsgemäß festsaß, blieb eine
Lücke zwischen dem Kupferkern und dem GPU. So kann man die Grafikkarte nicht in
Betrieb nehmen. Also habe ich die Originalkühler wieder draufgesetzt.
Es kann nun sein, dass ausgerechnet mein Modell diesen
Kondensator an dieser Stelle hat, und es bei anderen Grafikkarten keinerlei
Probleme gibt. Versichern kann ich das aber nicht, da ich keine Möglichkeit
habe, den Kühler auf anderen Karten zu testen. Aus jeden Fall wäre damit
wiederlegt, dass der Kühler auf alle NVIDIA Karten passen soll.
Hier ist nochmal die Kompatibilitätsliste, die angibt, auf
welche Karten der Kühler theoretisch passen soll:

Temperaturtests waren aufgrund der Installationsprobleme
leider nicht möglich. Aufgrund der Ausstattung lässt sich aber eine deutlich
bessere Kühlleistung erwarten als mit den jeweiligen Standard-Kühlern.

+ Lieferumfang +
+ durchdachtes Kühlungs-Design +
+ Kupferkern +
+ schicke Optik +

- unvorhergesehene Kompatibilitätsprobleme mit einigen
Grafikkarten -



Der Titan Eagle ist im Grunde ein gut durchdachter
Grafikkartenkühler, der mit einem kompletten Lieferumfang daherkommt. Das
Design ist sehr ansprechend, ebenfalls punktet der Kühler mit dem Kupferkern
und den Aluminiumfins. Leider gab es in unserem Beispiel Einbauprobleme aufgrund
der Grafikkarte, obwohl diese in der Kompatibilitätsliste des Kühlers
aufgeführt war. Am Besten ihr schaut euch vorher eure Grafikkarte genau an, ob
rund um die Löcher für die Kühlermontage mindestens ein halber Centimeter
Platz ist. Dann sollte die ordnungsgemäße Montage kein Problem sein.
Kaufen kann man den Kühler im nächsten Internetshop. Am
besten ihr sucht euch den günstigsten Preis mit Hilfe einer
Preisvergleichsseite raus.

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